Der Naturstein „Nagelfluh“ ist in der Erdgeschichte ein vergleichsweise junges Gestein. Zwischen den Eiszeiten bildete sich im Alpenvorland ein grosser See.
Aus den Zentral- und Kalkalpen verfrachtete der Vorgänger des Innflusses riesige Geröllmengen in den See und bildete eine Deltaschüttung die unter 25 Grad nach Norden abfällt. Nach und nach wurde die Kiesbank dann mit ausgelöstem Kalk durchsetzt. Durch das Gewicht und den Geschiebedruck einer weiteren Eiszeit entstand durch den Vorgang der „Diagonese“ das Sedimentgestein „Nagelfluh“.
Auf der Südostseite ist das Konglomerat am härtesten, da hier der Geschiebedruck am stärksten wirksam war.
Abbauort
Südöstliche Seite der Biber bei Brannenburg/Oberbayern